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MoveBER

Das Projekt MoveBER im Überblick

Grafik für das Projekt MoveBER: Im Zentrum finden sich Symbole eines Flughafens (Tower und Flugzeug); in einem Kreis darum angeordnet sind Symbole unterschiedlicher Verkehrsmittel: Bus, S-Bahn, Fahrrad, E-Scooter, Fußverkehr. Die Symbole sind in unterschiedlichen Farben dargestellt.
  • Projektlaufzeit: 05/2026 bis 06/2027
  • Gefördert von: Bundesministerium für Verkehr (BMV)
  • Projektträger: Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM)
  • Projektkonsortium: Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, House of Logistics and Mobility (HOLM) GmbH (Konsortialführung), Universität Stuttgart (IAT Institut für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement)

Über das Projekt MoveBER

In dem Projekt MoveBER wird ein integriertes Mobilitätskonzept für den Betriebsstandort Selchow am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) entwickelt. Hintergrund ist die geplante Standorterweiterung der Flughafen Berlin-Brandenburg GmbH (FBB) und der damit einhergehende steigende Mobilitätsbedarf von Beschäftigten und Unternehmen. Ziel des Projekts ist es, die Erreichbarkeit der sogenannten „letzten Meile“ zwischen dem öffentlichen Verkehr und dem Arbeitsort nachhaltig und bedarfsgerecht zu verbessern.

Im Mittelpunkt steht die Verknüpfung verschiedener nachhaltiger Mobilitätsangebote zu einem multimodalen Gesamtsystem. Geplant ist unter anderem ein Shuttle-Verkehr zwischen dem Standort Selchow und der nächstgelegenen S-Bahnstation. Ergänzend sollen On-Demand-Angebote insbesondere zu Randzeiten sowie außerhalb der Betriebszeiten der S-Bahn eine flexible Anbindung ermöglichen. Zusätzlich werden Möglichkeiten zur Förderung aktiver Mobilität untersucht, beispielsweise durch sichere Radabstellanlagen oder Bike- und Scooter-Sharing-Angebote.

Daher liegt der Schwerpunkt des Projekts auf der pilothaften Erprobung neuer Mobilitätsformen und tragfähiger Betriebsmodelle. Perspektivisch werden auch emissionsfreie und automatisierte Shuttle-Lösungen einbezogen. Dabei steht nicht nur die technische Umsetzbarkeit im Fokus, sondern auch die Frage, wie solche Angebote langfristig wirtschaftlich betrieben und in bestehende Mobilitätssysteme integriert werden können.

Die Entwicklung des Mobilitätskonzepts erfolgt unter enger Einbindung der Beschäftigten und weiterer regionaler Akteure. Durch Befragungen sowie Co-Creation- und Beteiligungsformate werden Mobilitätsbedarfe, Nutzungsanforderungen und Akzeptanz systematisch erfasst. Ziel ist es, praxistaugliche Lösungen zu entwickeln, die zur Reduzierung von Verkehrsaufkommen und Emissionen beitragen und gleichzeitig die Erreichbarkeit des Standorts verbessern.

Die Projektergebnisse sollen langfristig in den Regelbetrieb überführt und als Grundlage für weitere betriebliche Mobilitätskonzepte genutzt werden. Neben konkreten Maßnahmen für den Standort Selchow entstehen Handlungsempfehlungen und Transferansätze, die auch auf andere Gewerbe- und Flughafenstandorte übertragbar sind. Darüber hinaus liefern die erhobenen Daten wissenschaftliche Erkenntnisse zur Planung und Bewertung nachhaltiger betrieblicher Mobilitätsangebote.

Zuständiger Ansprechpartner für das Projekt seitens der HOLM GmbH ist Projektmanager Sven Schröder.

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