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Innovationsförderung@HOLM – Projektantrag stellen

Gegenstand der Innovationsförderung
Gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsvorhaben sowie Innovationen im Bereich Logistik und Mobilität, die einen inhaltlichen Beitrag zur HOLM-Forschungsagenda und den HOLM-Handlungsfeldern der Zukunft leisten. Gefördert wird dabei die inhaltliche Arbeit zur Entwicklung innovativer Konzepte, Technologien und Verfahren sowie Geschäftsmodelle. Zugleich soll der Transfer von der Forschung in die Anwendung durch die Zusammenarbeit von Unternehmen mit Hochschulen und anderen Forschungs- und Wissenschaftsreinrichtungen beschleunigt werden.

Antragsberechtigte
Antragsberechtigt sind staatliche oder staatlich anerkannte private Hochschulen sowie außeruniversitäre gemeinnützige oder zumindest teilweise öffentliche Forschungseinrichtungen sowie sonstige Lehreinrichtungen des Dienstleistungssektors. Zur möglichst interdisziplinären und innovativen Umsetzung von Projektvorhaben werden explizit auch Kooperationsprojekte aus Hochschulen und Unternehmen gefördert, wobei die Unternehmen entweder Mitglied im HOLM e. V. oder HOLM-Premiumpartner sein müssen. Gefördert werden Projekte vorrangig von hessischen Antragsberechtigten, das Programm steht aber auch Antragsberechtigten aus anderen Regionen offen, die sich mit ihren Projekten im HOLM ansiedeln. Alles Nähere regeln die Richtlinien des Landes Hessen zur Innovationsförderung, insbesondere Teil II, 2. Innovationen im Bereich Logistik und Mobilität.

Zuwendungszweck
Gefördert werden Projektvorhaben in den Forschungskategorien a) Grundlagenforschung, b) industrielle Forschung und c) experimentelle Entwicklung.
Neben dem besonderen Interesse des Landes am Projektergebnis, liegt der Fokus dabei auf innovativen Projektthemen oder innovativen Produktideen mit konkretem Anwendungs- und Umsetzungsbezug, möglichst unter ausgewogener Beteiligung von Wissenschaft und Wirtschaft im Projekt.

Art und Umfang der Förderung

Die Förderung erfolgt im Wege der Anteilsfinanzierung als nicht rückzahlbarer Zuschuss zu den zuwendungsfähigen Ausgaben und wird nachschüssig auf Ausgabenbasis gewährt, d.h. es sind tatsächlich getätigte Ausgaben nachzuweisen. Zuwendungsfähig sind ausschließlich die zur Durchführung des Vorhabens und zur Erreichung des Zwecks der Förderung erforderlichen Ausgaben.

  • Für die Förderung von Universitäten, Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen gelten folgende Höchstgrenzen:
    • bis zu 90 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben bei der Grundlagenforschung. Bei allen anderen Hochschulen, die Projekte ohne Unternehmensbeteiligung beantragen, können ausnahmsweise aufgrund ihrer vorwiegenden Lehrtätigkeit bis zu 100 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben gefördert werden,
    • bis zu 50 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben bei der industriellen Forschung,
    • bis zu 25 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben bei der experimentellen Entwicklung.
  • Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft werden bis zu 50 Prozent gefördert.
  • Mietausgaben und Mietnebenkosten von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) bis zu 80 Prozent, wenn Räume im HOLM in Anspruch genommen werden.
  • Die Fördermittel sind von der De-minimis-Pflicht freigestellt.

Die Zuwendung beträgt maximal 250.000 EUR pro Projekt. Die Laufzeit eines Projektes beträgt maximal 2 Projektjahre. Ein Projektjahr endet am 31.10. Das erste Projektjahr ist vom Projektbeginn bis zum 31.10. zu kalkulieren, das zweite Projektjahr ab dem 01.11. bis zum 31.10. des Folgejahres


Verfahren

Das Verfahren ist zweistufig. Die Einreichung von Projektskizzen ist kontinuierlich möglich. Die Antragstellung kann jederzeit erfolgen.

Interessenten senden zunächst ihre Projektskizze entsprechend der Vorlage als PDF-Datei per Mail an die HOLM GmbH an innovationsfoerderung@frankfurt-holm.de. Die Projektskizze ist Grundlage für die inhaltliche Evaluation des Projekts, bezogen auf ihren Beitrag zur HOLM-Forschungsagenda und den HOLM-Handlungsfeldern.

Antragsteller*innen positiv bewerteter Projektskizzen können nach Aufforderung durch die HOLM GmbH auf der zweiten Stufe einen Vollantrag bei der HA Hessen Agentur GmbH einreichen. Diese prüft nach Eingang der förmlichen Förderanträge in Zusammenarbeit mit der HOLM GmbH die eingereichten Projekte, ob sie einen Beitrag dazu leisten, den Stand der Forschung oder den Stand der Technik auf dem jeweiligen Gebiet voranzubringen.

Anschließend werden die Anträge dem Entscheidungsgremium vorgelegt. Projekte, in denen die Antragsteller*in einen erheblichen Eigenanteil der Projektkosten trägt, werden bevorzugt gefördert.

Die Verwendung der Dokumentenvorlagen für Projektskizzen und Projektanträge ist verbindlich. Die Gliederung und notwendigen Kriterien entnehmen Sie den entsprechenden Dokumenten und Richtlinien.

Detaillierte Informationen zur Erstellung der Projektskizzen sowie des Ausgaben- und Finanzierungsplanes im Rahmen der Projektanträge finden Sie zum Download unter dem Stichwort „Projektskizzen“

Bei Fragen zur Förderung und Antragstellung hilft Ihnen gerne weiter:

Susanne Theilacker