© 2021 House of Logistics and Mobility (HOLM) GmbH

HOLM diskutiert über „Zukunftsfähige Mobilität in einer lebenswerten Stadtregion“

Internationale Expert*innen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und öffentlicher Verwaltung blicken aus unterschiedlichen Perspektiven auf die Verkehrswende

Frankfurt am Main, 30.08.2021 – „Zukunftsfähige Mobilität in einer lebenswerten Stadtregion – wie wir morgen unterwegs sein werden“ lautet der Titel der Jahreskonferenz des Clusters Hessen Mobility am 13. September 2021 im House of Logistics and Mobility (HOLM) in Frankfurt am Main. Referent*innen und Expert*innen aus den Bereichen Mobilitätsinfrastruktur, Mobility-as-a-Service und Design geben an diesem Tag Antworten auf die Frage, wie die Verkehrswende in Städten und Regionen gestaltet werden kann.

Die Teilnahme ist kostenlos. Das Programm und die Möglichkeit zur Anmeldung sind unter diesem Link verfügbar. Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist bis spätestens 7. September notwendig.

Die Konferenz richtet sich an die interessierte Öffentlichkeit und Verantwortliche im Verkehrs- und Mobilitätssektor, die auf kommunaler und regionaler Ebene tätig sind. Es sprechen Expert*innen aus Schweden, den Niederlanden und der Schweiz.

Zum Abschluss der Veranstaltung zieht Luxemburgs Vizepremierminister und Mobilitätsminister François Bausch eine erste Bilanz des Gratis-ÖPNV, den Luxemburg als erster Staat weltweit im Frühjahr 2020 eingeführt hat.

Zum Abschluss diskutieren Prof. Dr. Lamia Messari-Becker, Club of Rome, Bundesstiftung Baukultur, ehemaliges Mitglied des Sachverständigenrates für Umweltfragen der Bundesregierung (SRU), Anja Riedle, Leiterin Smart City der SBB AG, Mitgründerin des Smart City Labs Basel und Vizepräsidentin des Smart City Hubs Switzerland, Anne Klein-Hitpaß, Leiterin Forschungsbereich Mobilität, Deutsches Institut für Urbanistik (Difu), und Prof. Knut Ringat, Geschäftsführer und Sprecher der Geschäftsführung des Rhein-Main Verkehrsverbundes (RMV) mit Vizepremierminister Bausch.

Während der Konferenz präsentieren Start-ups und etablierte Unternehmen aus dem Bereich Mobilität ihre Konzepte und Lösungen für die Mobilität von morgen in Kommunen und Regionen. Die Hochschule für Gestaltung (HfG) informiert über project-mo.de, das als LOEWE-Schwerpunkt „Infrastruktur – Design – Gesellschaft“ durch das Land Hessen gefördert wird.

Michael Kadow, Geschäftsführer der House of Logistics and Mobility (HOLM) GmbH: „Wir freuen uns auf die geballte Kompetenz auf dem Podium und die unterschiedlichsten regionalen und internationalen Erfahrungen, die unsere Gäste mitbringen. Diese Konferenz ist ein Abbild unserer Cluster- und Netzwerkarbeit im HOLM: Wir vernetzen Menschen und Perspektiven, um Wissen zu generieren und zu teilen. So entstehen neue Chancen für die Mobilität der Zukunft.“

Prof. Dr. Axel Priebs, Vizepräsident der Akademie für Raumentwicklung (ARL) in der Leibniz-Gemeinschaft: „Für uns als Akademie für Raumentwicklung ist es für die Entwicklung der Stadtregionen von zentraler Bedeutung, Siedlungsentwicklung immer im Kontext der regionalen Schienen-Infrastruktur zu planen.“

Prof. Dr. Kai Vöckler, Stiftungsprofessor für Kreativität im urbanen Kontext an der Hochschule für Gestaltung (HfG) in Offenbach und Sprecher von project-mo.de: „Design ist ein Schlüsselfaktor für die Akzeptanz inter- und multimodaler Mobilitätsangebote: Es betrachtet komplexe Mobilitätssysteme als Ganzes, vermittelt durch Gestaltungsentscheidungen zwischen Mensch und Mobilitätssystem und beeinflusst so Nutzungserfahrungen. Hier setzt project-mo.de an und untersucht systematisch Anforderungen an die Gestaltung einer zukunftsfähigen Mobilität. Interdisziplinarität und der Austausch mit Kommunen und Mobilitätsanbietern sind dafür unerlässlich.“

Andrea Jürges, Stellvertretende Direktorin des Deutschen Architekturmuseums (DAM): „Als Partner der Konferenz setzt das Deutsche Architekturmuseum sein Engagement für eine lebenswerte Metropolregion FrankfurtRheinMain fort. Wir sehen die Chance und die Notwendigkeit, gemeinsam – kommunen- und institutionsübergreifend – unsere wachsende Region weiterzuentwickeln und zu verbessern. Mobilität ist neben dem Wohnen der andere Faktor, der die Lebensqualität der rund 5,2 Millionen Einwohner in der Metropolregion wesentlich prägt. Hundertausende pendeln (fast) täglich von einer Stadt in die nächste. Keiner möchte im Stau stehen, alle wollen bequem, zuverlässig und zügig ihre Ziele erreichen. Gleichzeitig brauchen wir Wohn- und Gewerbegebiete, Flächen für die Landwirtschaft und die Naherholung. Alles bitte gut erreichbar.“

Jürges betont, dass es im dicht besiedelten Rhein-Main-Gebiet essentiell sei „gemeinsam über Mobilität und ihre Entwicklungsmöglichkeiten zu diskutieren. Da wir alle interkommunal unterwegs sind, können wir auch die Umsetzung nur gemeinsam angehen. Mit dieser Konferenz wollen wir das Sichtfeld auf unterschiedliche Mobilitätsformen ausweiten und bieten gleichzeitig einen Ort des Austauschs.“

Dr. Stefanie Schwerdtfeger, Leiterin des Fachzentrums für Nachhaltige Urbane Mobilität des Landes Hessen (FZ-NUM) und Leiterin des Themenfeldes Mobilität bei der Hessen Trade and Invest GmbH (HTAI): „Das FZ-NUM ist zentrale Unterstützungsstelle für hessische Kommunen und setzt sich dafür ein, nachhaltige urbane Mobilitätspläne (SUMP) zu verbreiten, welche die Mobilitätsbedürfnisse von Menschen und Unternehmen in Kommunen und deren Umgebung mit dem Ziel einer besseren Lebensqualität erfüllen soll. Somit steht das Ziel des FZ-NUM in einem direkten Bezug zur Jahreskonferenz, indem es sich für nachhaltige Mobilität in einer lebenswerten Stadtregion einsetzt.“

Christof Fink, Erster Stadtrat in Oberursel: „Wir wissen, was zu tun ist. Wir wissen nicht immer, wie wir es umsetzen können. Den Weg zu zukunftsfähiger Mobilität macht ein offener Austausch über gelungene Vorhaben einfacher. Als Mittelstadt in der Metropolregion FrankfurtRheinMain stellt sich Oberursel der Aufgabe, Wohnraum und Gewerbeflächen zu schaffen und gleichzeitig das kommunale Mobilitätssystem fit für die Zukunft zu machen. Durch eine innovative Stellplatzsatzung, ein Radverkehrskonzept, Carsharing-Angebote und ein verkehrliches Leitbild sind wir schon wichtige Schritte gegangen. Die Konferenz gibt mir die Möglichkeit, diese Erfahrungen zu teilen und von anderen zu lernen.“

Die Konferenz des Clusters Hessen Mobility im HOLM wird in Kooperation mit der Akademie für Raumentwicklung (ARL) in der Leibniz-Gemeinschaft, dem Hessischen Städtetag, dem Deutschen Architekturmuseum (DAM), dem Fachzentrum Nachhaltige Urbane Mobilität (FZ-NUM) des Landes Hessen bei der Hessen Trade & Invest GmbH (HTAI), dem Regionalverband FrankfurtRheinMain, project-mo.de der Hochschule für Gestaltung (HfG), der Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) und der Stadt Oberursel veranstaltet.

 

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