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Frankfurt am Main , den 10.11.2017

Schnellerer und zuverlässigerer Ablauf im Cargobereich

Aircargobook vereinfacht die Prozesse zwischen den Teilen der Luftfrachtkette


Bei einem Start-up Pitch Mitte Oktober im House of Logistics and Mobility haben sich junge Unternehmen mit ihren Ideen und Konzepten dem Urteil einer Fachjury gestellt. Wir stellen die Start-ups und ihre Geschäftsideen in Kurz-Interviews vor. In diesem Beitrag präsentieren wir Aircargobook. Auf unsere Fragen hat Johannes Martius (Bild) geantwortet.   

 

Wie sind Sie auf die Idee für Ihr Start-up gekommen?

Johannes Martius: Ich komme eigentlich aus der Softwareindustrie und habe verschiedene Kunden am Flughafen in Frankfurt gehabt. Ich bin da durch die Hallen gelaufen und dachte mir, das könnte man heutzutage besser machen. Und dann habe ich mich zurückgezogen und mit den Kunden gesprochen, warum ist das so, wie es ist? Dann habe ich mir die Prozesse angeschaut und gedacht, es gibt schnellere Dinge und zuverlässigere Dinge als das Telefon. Und dann haben wir angefangen.

Was ist die Kernidee bei Ihrem Start-up?

Prozesse zwischen Spediteuren, Airlines und Truckern oder sagen wir zwischen allen Teilen bei der Luftfrachtkette zu vereinfachen. Der wichtigste Prozess ist für uns die Vermittlung. Wer kann was von A nach B bringen? Und darauf aufbauend geht’s um so Themen wie Tracking, Monitoring und Preisdaten.

Was war denn bisher in diesem Prozess nach der Gründung die größte Hürde, die Sie zu nehmen hatten?

Im Markt Kontakte zu knüpfen. Also wenn man nicht aus der Branche kommt und relativ jung ist, dann ist es gefühlt recht schwierig, ernst genommen zu werden. Das ist eine relativ geschlossene Community hier in Deutschland, besonders hier in Frankfurt. Amsterdam ist da ein bisschen offener. Die nehmen quasi jeden in den Arm, der vorbeikommt. Da werden die Frankfurter sagen, huch, wer bist du denn, was willst Du denn? Kontakte knüpfen ist das aus meiner Sicht das Schwierigste hier.

Was hat Sie bei ihrem Projekt, ob jetzt positiv oder negativ, am meisten überrascht? Womit hatten Sie am Wenigsten gerechnet?

Dass das Change Management eine so große Herausforderung ist und dass Kleinigkeiten, ob der Button links oder rechts steht, für Leute einen operativen Unterschied macht.

Mit welchem Angebot oder mit welchem Service würden Sie die Start-up-Förderung, -Unterstützung künftig verbessern wollen? Was fehlt Ihnen am meisten im Moment?

Ich glaube so Einrichtungen Dinge wie das HOLM. Orte, an denen man sich austauschen kann, sowohl Startups untereinander als auch Start-ups mit etablierten Firmen. Das ist das, was in Deutschland oder auch in Frankfurt immer gefehlt hat. Möglicherweise ist das ein guter Ansatz. Ich hoffe jedenfalls, dass es ist ein guter Ansatz ist. Natürlich kann man sich wie immer über die deutsche Investorenkultur beklagen. Aber das Hauptthema ist Netzwerke und Kontakte.

Interview: Jürgen Schultheis

Pressekontakt:


Jürgen Schultheis

House of Logistics & Mobility (HOLM) GmbH
Geschäftsbereich Netzwerk & Kollaboration
Bessie-Coleman Straße 7
Gateway Gardens
60549 Frankfurt am Main

Tel.: + 49 69 / 240070-556

E-Mail: juergen.schultheis@frankfurt-holm.de

Web: www.frankfurt-holm.de