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Frankfurt am Main , den 10.11.2017

Fliegen als praktische Erfahrung

Nyaben Flight Dynamics bietet Flugsimulatoren für Hochschulen an


Bei einem Start-up Pitch Mitte Oktober im House of Logistics and Mobility haben sich junge Unternehmen mit ihren Ideen und Konzepten dem Urteil einer Fachjury gestellt. Wir stellen die Start-ups und ihre Geschäftsideen in Kurz-Interviews vor. In diesem Beitrag präsentieren wir Nyaben Flight Dynamics. Auf unsere Fragen hat Dr. Danyck Nguewo (Bild) geantwortet.   

 

Herr Dr. Nguewo, wie sind Sie auf die Idee für Ihr Start-up gekommen?

Dr. Danyck Nguewo: Ich wollte immer selbstständig werden, um frei in meiner Entscheidung und meiner Zeiteinteilung zu sein. Dann wollte ich auch einfach mal das realisieren, was in meinen Augen wichtig und richtig ist.

Was ist die Kernidee Ihres Start-ups?

Die Kernidee ist, die Flugsimulationswelt mit innovativen Produkten zu bedienen. Es gibt in diesem Markt ein großes Potenzial, das noch unentdeckt ist. Wenn man sich zum Beispiel die akademische Landschaft heutzutage anschaut, etwa die Luftfahrtstudiengänge, dann gibt es sehr wenige Flugsimulatoren an den Universitäten. Meine Überzeugung ist, dass praxisnahe Lehrveranstaltungen einen großen Mehrwert haben. Die Flugsimulatoren versetzen die Studenten in die Lage das zu „fühlen“, was ihnen in der Theorie vermittelt wird. Der Beitrag meines Unternehmens besteht nun darin, flugzeugspezifische Simulationssoftwares zu liefern, die die Flugeigenschaften von bemannten wie unbemannten Fluggeräten exakt replizieren. Darüber hinaus sind instationäre aerodynamische Zustände sehr realistisch abgebildet, was sog. UPRT-Trainings ermöglicht. Die Hardware dazu, also der Flugsimulator selbst, wird von Partnerfirmen aus der Schweiz oder aus Frankreich geliefert.

Was war die größte Hürde, die Sie nehmen mussten für Ihr Projekt?

Das Unternehmen ist ungefähr 20 Monate alt. Daher befinde ich mich noch in der Gründungsphase. Als größte Hürde betrachte ich bisher den Schritt selbst in die Selbstständigkeit: Das Verlassen ohne Aufträge eines gut bezahlten Jobs bei einem Flugzeug- und simulatorhersteller, um mein eigenes Unternehmen aufzubauen.

Was hat Sie im Verlauf Ihres Projektes am meisten überrascht?

Die Hilfsbereitschaft, die ich von vielen Stellen erfahren habe, hat mich am meisten positiv überrascht. Sehr geschätzt habe ich die zum Teil kostenlosen Seminare der IHK Darmstadt, bei denen unerfahrene wie erfahrene Unternehmer wertvolle Informationen bekommen können. Als weiteres Beispiel möchte ich den monatlichen Unternehmer-Treff des Kreises Groß-Gerau anführen. Da werden in lockerer, fast familiärer Atmosphäre Tipps, Empfehlungen und Ratschläge ausgetauscht.

Mit welchem Angebot oder mit welchem Service würden sie die Start-up-Förderung verbessern?

Ich habe mich nicht sehr ausführlich mit den Angeboten der Start-up-Förderung auseinandergesetzt aber ich denke, da fehlte eine etwaige finanzielle Unterstützung in Form von Darlehen.

Interview: Jürgen Schultheis

Pressekontakt:


Jürgen Schultheis

House of Logistics & Mobility (HOLM) GmbH
Geschäftsbereich Netzwerk & Kollaboration
Bessie-Coleman Straße 7
Gateway Gardens
60549 Frankfurt am Main

Tel.: + 49 69 / 240070-556

E-Mail: juergen.schultheis@frankfurt-holm.de

Web: www.frankfurt-holm.de