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Frankfurt am Main , den 10.11.2017

Logistik-Prozesse transpart machen mit IOT-Funk-Bausteinen

Conbee zeigt, wo und in welchem Zustand das transportierte Objekt ist


Bei einem Start-up Pitch Mitte Oktober im House of Logistics and Mobility haben sich junge Unternehmen mit ihren Ideen und Konzepten dem Urteil einer Fachjury gestellt. Wir stellen die Start-ups und ihre Geschäftsideen in Kurz-Interviews vor. In diesem Beitrag präsentieren wir Conbee. Auf unsere Fragen haben Michael Nickolai, Matthias Welzbacher und Ralf Schoula (im Bild v.l.) geantwortet.   

Wie sind Sie denn auf die Idee für Ihr Start-up gekommen?

Michael Nickolai: Es gibt (Intra-) Logistikprozesse, die nicht ganz so laufen, wie sie laufen sollten. Und auch was die Sicherheit dieser Prozesse angeht, da gibt’s große Lücken. Und das ist die Lücke, die wir mit der Conbee schließen wollen. Da sehen wir einen Riesenbedarf im Markt.

Was ist die Kernidee Ihres Start-ups?

Michael Nickolai: Die Kernidee ist, Logistikprozesse transparent zu machen und sicherer zu machen mithilfe von kleinen IOT-Funk-Bausteinen, die erkennen können, wo mein Logistikobjekt ist, in welchem Zustand befindet es sich? Das können wir beispielsweise für verderbliche Waren machen oder für pharmazeutische Produkte. Das können wir auch in der Betriebslogistik einsetzen, wo wir intelligente Ladungsträger einsetzen. Er weiß, wo er ist. Man weiß wo er ist. Man kann zugreifen.

Was war denn bislang die größte Hürde, die Sie zu nehmen hatten bei Ihrem Projekt?

Ralf Schoula: Wir haben das Unternehmen vor etwas mehr als einem Jahr gegründet und waren schon davor auf der Suche nach Investoren bzw. Fördermöglichkeiten. Das war wirklich eine Herausforderung, weil es eben die unterschiedlichsten Fördertöpfe gibt. Damit muss man sich erstmal beschäftigen. Die muss man auch erst einmal finden und die Vergabebedingungen verstehen. Das hat dann am Ende zwei Jahre gedauert, bis wir unseren Favoriten, einen strategischen Investor, gefunden haben.

Was war die größte Überraschung, positiv wie negativ, die Sie erlebt haben?

Michael Nickolai: Die größte Überraschung war, dass es sich so schwierig gestaltet hat, einen Investor zu finden. Es hat sich jetzt etwas gebessert durch das INVEST-Programm – Zuschuss für Wagniskapital das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) -  das für Investoren entsprechende Anreize bietet.

Mit welchem Service oder mit welchem Angebot würden Sie die Start-up-Förderung verbessern oder optimieren wollen?

Matthias Welzbacher: Mein Wunsch wäre es, dass es eine Art roten Faden gibt für die vielfältigen Angebote für Start-ups. Wir haben die erste Zeit doch ziemlich gesucht, was für uns in unserer Phase geeignet ist. Zwar gibt es Hilfestellungen durch Unternehmensberater, die öffentlich sind und die wissen, was es für öffentliches Geld in Hessen gibt. Oder aber Investoren, die sagen, wir helfen Euch von einer Million Euro Umsatz gerne auf fünf Millionen Euro Umsatz aber kein Risiko in der Start-Up Phase eingehen wollen. Eine zentrale Sammelstelle, das wäre mein Wunsch.

Michael Nickolai: Eine Stelle, wo ich all das, was ich an Bedarf oder an Fragen habe, zumindest einen Hinweis bekomme, wohin ich gehen oder was ich machen muss. Ich brauche keinen, der mir alles löst, aber zumindest eine Stelle oder eine Funktion, die eine Roadmap aufzeigt und sagt, diese Dinge musst Du in dieser Reihenfolge machen.

Interview: Jürgen Schultheis

Pressekontakt:


Jürgen Schultheis

House of Logistics & Mobility (HOLM) GmbH
Geschäftsbereich Netzwerk & Kollaboration
Bessie-Coleman Straße 7
Gateway Gardens
60549 Frankfurt am Main

Tel.: + 49 69 / 240070-556

E-Mail: juergen.schultheis@frankfurt-holm.de

Web: www.frankfurt-holm.de