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Frankfurt am Main, den 09.12.2019

Projekte der Innovationsförderung (16): eFTS auf dem Vorfeld

Das Land Hessen und die HOLM GmbH unterstützen seit 2014 im Rahmen der hessischen Innovationsförderung innovative Projekte und Vorhaben im Bereich Logistik und Mobilität. Inzwischen sind zahlreiche Ideen aus Mitteln des Landes und unter der Projektträgerschaft der HOLM GmbH und der HA Hessen Agentur GmbH gefördert und viele Projekte abgeschlossen worden. Die Projekte werden hier in loser Folge vorgestellt.

Heute präsentieren wir das Projekt „eFTS auf dem Vorfeld“ des Fraunhofer IML. Dazu hat Dr.-Ing. Harald Sieke unsere Fragen beantwortet.


Wie ist die Idee für das Projekt entstanden?
Das kontinuierliche Wachstum des Passagier- und Güterverkehrs wird begleitet von einem drastisch zunehmenden Fachkräftemangel und überlasteten Infrastrukturen auf knappen Flughafenflächen. Mit dieser Motivation in Verbindung mit dem generellen Fortschritt in der Entwicklung autonomer Fahrzeuge ist das kontrollierte Flughafenvorfeld ein prädestiniertes Anwendungsfeld. Notwendig ist jetzt die Einschätzung, in welchen Bereichen die Realisierung starten sollte und welche Rahmenbedingungen zu schaffen sind.

Welche Bedeutung hat/hatte die HOLM-Innovationsförderung für das Projekt?
Die HOLM Innovationsförderung unterstützt eine agile Umsetzung und ein Netzwerk, das Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen als Beteiligte zusammenbringt. Ohne diese Möglichkeiten wäre dieses Projekt so nicht zustande gekommen. Die zentrale Lage des Holm und die Nähe zu den Flughafenbeteiligten hat den reibungslosen Ablauf zusätzlich begünstigt.

Welchen Nutzen für Wirtschaft und/oder Wissenschaft / Politik / Gesellschaft sehen Sie für Ihr Projekt?
Die Studie richtet sich gleichermaßen an Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Sie unterstützt die Akteure in diesem Themenfeld, wie Flughafenbetreiber, Airlines, Abfertiger, Technologielieferanten und Verbände, ihre Chancen und Potenziale zu identifizieren und das entsprechende Engagement zu platzieren.

Was hat Sie am Projekt am meisten überrascht?
Die internationale Resonanz, insbesondere in der Luftverkehrsbranche.

Wo sehen Sie weiteren Forschungsbedarf und/oder Einsatzbereich?
Der Forschungsbedarf reicht von der Optimierung der Sensorik, Einsatz von KI, der Entwicklung angepasster Infrastruktur, neuen Geschäftsmodellen bis hin zur Schaffung besserer Rahmenbedingungen.

Mit welchen Partnern möchten/wollen Sie das Projekt fortführen/weiterentwickeln?
Im nächsten Schritt müssen die Forschungsarbeiten auf einer breiteren Grundlage fortgeführt werden, um in Zukunft über die bisherigen Beteiligten hinausgehend weitere nationale und internationale Partner sowie Anwendungsfälle und Referenzen für das Projektthema zu gewinnen.