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Frankfurt am Main , den 23.10.2017

"Wir müssen dringend etwas tun, um den Verkehr neu zu organisieren"

4. Deutscher Mobilitätskongress im House of Logistics and Mobililty (HOLM) / Debatte über Ethik der Mobilität


Beim Mobilitätskongress haben über 300 Mobilitätsexperten über die aktuellen Themen des öffentlichen Verkehrs diskutiert und neue Projekte besprochen. Hierbei ging es vor allem um die zukünftige Organisation.

"Vernetzte Mobilität – mehr als mobile Netze" war das Leitthema des am Freitag, 6. Oktober, zu Ende gegangenen Deutschen Mobilitätskongresses. Drei Tage lang hatten rund 300 Wissenschaftler, Unternehmer, Politiker und Nachwuchskräfte über die Zukunft der Mobilität diskutiert. Der von der Deutschen Verkehrswissenschaftlichen Gesellschaft (DVWG), dem House of Logistics and Mobility (HOLM) und dem Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) veranstaltete Kongress fand bereits zum vierten Mal statt. Vorträge und Diskussionen fanden unter anderem mit dem parlamentarischen Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Dirk Wiese, dem hessischen Verkehrsminister Tarek Al-Wazir, Prof. Knut Ringat, Geschäftsführer des RMV, Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender Fraport AG und Hans-Hilmar Rischke, Leiter der Konzernsicherheit der Deutschen Bahn, im House of Logistics and Mobility statt. 

Aufruf zum Umdenken 

In seiner Eröffnungsrede mahnte der hessische Verkehrsminister Al-Wazir: "Wir müssen dringend etwas tun, um den Verkehr neu zu organisieren. 58 Prozent aller Wege in Hessen werden mit dem Auto zurückgelegt. Und ein Viertel davon ist kürzer als ein Kilometer. Das kann man eigentlich niemandem erklären. Auch deshalb arbeiten wir an der Verkehrswende: mit einem deutschlandweit einmaligen Schülerticket, mit zusätzlichen Millionen für die Verkehrsverbünde und mit neuen Radwegen."

Link zum Impulsvortrag Minister Tarek Al-Wazir, Hessischer Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung, zu Beginn der Diskussion "Ethik der Mobilität - wie viel Verkehr können wir noch verantworten?"

Link zum Impulsvortrag Martin Schmied (Umweltbundesamt) zu Beginn der Diskussion "Ethik der Mobilität - wie viel Verkehr können wir noch verantworten?"

Dokumentation der Diskussion "Ethik der Mobilität - wie viel Verkehr können wir noch verantworten?"

Link zur Session "Fahrradmobilität"

Prof. Knut Ringat, Geschäftsführer des RMV warb, für Eigenverantwortung in der Branche: "Das Kirchturmdenken muss ein Ende haben. Den Fahrgästen gute und günstige Mobilität zu garantieren, ist nicht nur Daseinsfürsorge, sondern auch die Kernaufgabe unsere Branche. Dazu ist es unerlässlich, Befindlichkeiten zurückzustellen und gemeinsam Mobilität neu zu denken". Als positives Beispiel nannte Ringat die Initiative "mobility inside", mit der der gesamte öffentliche Verkehr in Deutschland auf einer gemeinsamen Plattform dargestellt wird. Mit einer Anmeldung und einem Ticket sollen alle Angebote verfügbar sein. Michael Kadow, Geschäftsführer des HOLM, zog ein positives Fazit des Kongresses: "Um gemeinsam Mobilität neu zu denken, ist Frankfurt als europäisches Verkehrsdrehkreuz ideal. Das HOLM als Entwicklungs- und Konferenzzentrum für Logistik und Mobilität verbindet dabei die Perspektiven der Wissenschaft, Wirtschaft und Politik und ist idealer Nährboden für die Ideen und Konzepte der Zukunft.“

Am Vortag (4. Okt) hatte die Zukunftswerkstatt des Jungen Forums der DVWG  unter dem Titel „Nachwuchs trifft Entscheider: Dir gehört die Zukunft!“ stattgefunden, die von HOLM-Geschäftsführer Michael Kadow moderiert worden war. Als erfahrene Experten standen den Nachwuchskräften unter anderem  Dr. Joachim Wessels, Geschäftsbereichsleiter Vertriebsservice Deutsche Post AG, und Claus Wachenheim, Head of HR Management Lufthansa Airlines, zur Seite.

Am Abend hatte die Podiumsdiskussion "Ethik der Mobilität – wie viel Verkehr können wir noch verantworten?" stattgefunden, in deren Verlauf vier Redakteure der großen deutschen Tageszeitungen über die Frage diskutiert hatten. Impulse hatten Hessens Verkehrsminister Tarek Al-Wazir und Martin Schmied, Leiter der Abteilung "Verkehr, Lärm und räumliche Entwicklung“ im Umweltbundesamt, gegeben. Die Runde war von Jürgen Schultheis, Senior Manager am House of Logistics and Mobility (HOLM) GmbH, moderiert worden.

Pressekontakt:


Jürgen Schultheis

House of Logistics & Mobility (HOLM) GmbH
Geschäftsbereich Netzwerk & Kollaboration
Bessie-Coleman Straße 7
Gateway Gardens
60549 Frankfurt am Main

Tel.: + 49 69 / 240070-556

E-Mail: juergen.schultheis@frankfurt-holm.de

Web: www.frankfurt-holm.de