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Frankfurt am Main , den 23.01.2018

"Hessen wird Vorreiter der Verkehrswende"

8. FAN@HOLM-Treffen im House of Logistcs and Mobility


Die Hessische Landesregierung antwortet auf das prognostizierte Wachstum im Verkehrssektor und auf den um zwei Prozentpunkte höheren CO2- Ausstoß im Vergleich zum Basisjahr 1990 mit einer „Strategie für 2035“. „Hessen wird Vorreiter der Verkehrswende“ lautete deshalb der Titel des Vortrages von Dr. Christian Langhagen-Rohrbach, Leiter des Referates Mobilität, Logistik, Binnenschiffahrt  im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung  beim FAN@HOM-Treffen am Montag, 22. Januar, im House of Logistics and Mobility (HOLM). Bei der achten Veranstaltung der Reihe, die von den hessischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften organisiert wird und im Digitallabor der Frankfurt University of Applied Sciences ausgerichtet wird, sprach außerdem Prof. Dr. Steven Dunn (University of Oshkosh, College of Business) über das Thema „Supply Chains: Impact of Recent Government Decisions – a U.S. Perspective“.

Ein Drittel des Kohlendioxidausstoßes in Hessen kommt nach Angaben von Dr. Langhagen-Rohrbach aus dem Verkehrssektor. Hessen sei aufgrund seiner Lage als „Land der Mitte“ in Deutschland und als Dienstleister im Verkehrssektor über die Landesgrenzen hinaus stärker belastet als andere Bundesländer. Während aber andere Sektoren ihren Kohlendioxidausstoß reduziert hätten, liege er im Verkehrssektor im Vergleich zu 1990 um zwei Prozentpunkte höher. Ein Großteil der Emissionen entsteht laut Dr. Langhagen-Rohrbach im Bereich der motorisierten Individualmobilität, also durch den Pkw-Verkehr.

Das prognostizierte Verkehrswachstum bis 2035 macht die Verkehrswende umso dringlicher. Der Flugverkehr könnte nach den Prognosen um 64% zulegen, der Bahnverkehr um 19% und der Pkw-Verkehr um knapp zehn Prozent.

Um diese Herausforderung zu bestehen, setzt das Land auf die Förderung des Fuß- und Radverkehrs (Nahmobilität), auf eine bessere Finanzierung der Nahverkehrsverbünde, auf den Ausbau des Schienennetzes und auf die Pflege und Erhaltung des Straßennetzes, der Vorrang vor Straßenneubau eingeräumt wird.

Für die Nahmobilität gibt das Land jährlich acht Millionen Euro und weitere vier Millionen für den Ausbau der Infrastruktur. Die Nahverbünde erhalten bis 2021 vier Milliarden Euro, das seien vier Milliarden Euro mehr als in der vorangegangenen Finanzierungsperiode. Das Schülerticket für 365 Euro gilt ein ganzes Jahr, 355.000 Schüler-Jahreskarten sind bereits verkauft worden (vom Vorgängerangebot Clever Card waren 240.000 Tickets verkauft worden).

Pressekontakt:


Jürgen Schultheis

House of Logistics & Mobility (HOLM) GmbH
Geschäftsbereich Netzwerk & Kollaboration
Bessie-Coleman Straße 7
Gateway Gardens
60549 Frankfurt am Main

Tel.: + 49 69 / 240070-556

E-Mail: juergen.schultheis@frankfurt-holm.de

Web: www.frankfurt-holm.de